Verschlüsselung mit Keybase.io

Angeregt durch die Folge Nr. 69: Securing Data, Communications, and Identity with Keybase des Covert Contact Podcasts habe ich mir auch einmal die Zeit genommen, um diesen Dienst, bei dem ich schon seit Monaten einen Account habe, einzurichten.

0. Was?

Keybase.io ist ein Ende-zu-Ende-verschlüsseltes soziales Netzwerk, das zum Einen verschlüsselte Kommunikation und Datenaustausch ermöglicht und zum Anderen eine Schnittstelle für andere Profile zur Verifizierung von Schlüsseln dient. Das Einrichten ist denkbar einfach und schnell erledigt.

1. Installation der Software

Ich gehe einfach mal davon aus, dass diejenigen, die sich für das Einrichten interessieren, bereits einen Account bei Keybase erstellt haben. Keybase ist Open Source und für alle gängigen Systeme (Linux, macOS, Windows) als Software verfügbar.

2. Geräte und Accounts hinzufügen

Nach der Installation dann die Software starten und das Gerät, auf dem man sich gerade befindet, hinzufügen. Nachdem das passiert ist, können diverse Accounts von sozialen Netzwerken und Bitcoin-Währungen verifiziert werden. Wie das verifizieren funktioniert, ist sehr gut beschrieben und bedarf - meiner Meinung nach - keine nochmalige Erklärung.

3. PGP Key hinzufügen

In der App kann man auch einen PGP Schlüssel hinzufügen, was ebenfalls gut erklärt wird. Aufgrund der Schlüssellänge benötigt die mathematische Berechnung je nach Leistung des Systems ein wenig Zeit. Am Ende muss dann nur noch die Passphrase für Keybase eingegeben werden. Wenn das erledigt ist, wird der öffentliche Schüssel im Profil von Keybase veröffentlicht. Der Private Key kann über das Webinterface abgerufen werden.

Und das war es auch dann schon. Das Profil ist öffentlich einsehbar. Jetzt ist verschlüsselte und verifizierte Kommunikation und Datenübertragung über Keybase möglich. Der nächste Schritt wäre jetzt, die Verschlüsselung für Mailadressen mit dem Key einzurichten, was ich aber gerne an anderer Stelle abhandeln möchte.

XLR-Mikrofone und OBS

Ich habe ein paar Aufnahmen mit dem Rode Procaster in Kombination mit einem Scarlett Solo in OBS gemacht und mir ist dabei aufgefallen, dass man mich nur auf dem linken Ohr hört. Aber nach ein bisschen Recherche im Internet habe ich schnell den Grund und die Lösung gefunden.

Das Problem liegt wohl an der Focusrite-Hardware, die versucht, das Mono-Signal mit Gewalt in ein Stereo-Signal zu pressen, was dazu führt, dass der Ton nur auf dem linken Ohr zu hören ist. In den erweiterten Audio-Eigenschaften kann man aber OBS zwingen, das Signal zu Mono herunterzumischen und die Welt ist wieder in Ordnung.

Und das Ganze mit Stereo vs. Mono wird in diesem Video ganz gut erklärt.

DECT-Telefone, FritzBoxen und das Telefonbuch

Neues Telefon gekauft, angeschlossen und eingerichtet. Soweit so gut. Allerdings wurden die Nummern aus dem Telefonbuch nicht korrekt angezeigt. Aber wie immer hilft das Internet weiter.

Nach einer kurzen Suche stieß ich auf den Blog von Stefan Thesen, der in dem Beitrag Wenn die Namen aus dem Telefonbuch nicht auf dem DECT Mobilteil an einer Fritzbox erscheinen genau mein Problem und die Lösung beschreibt.

Man muss der FritzBox einfach sagen, dass sie das Telefonbuch aus dem DECT-Telefon verwenden soll, was über einen Servicecode schnell und einfach geht. Wieder was gelernt und Danke an Stefan.

Medieval II: Total War - Modding und Large Adress Aware

Medieval II: Total War ist bereits etwas älter und trotzdem werden immer noch unzählige Mods und Total Conversions für diesen Klassiker erstellt. Oft stürzt aber mit bestimmten Modifikationen das Spiel ab, was oft daran liegt, dass das Spiel in seiner Grundversion nur 2 GB an Arbeitsspeicher nutzen kann.

Vor einiger Zeit habe ich nach langem Third Age wieder installiert, nur um festzustellen, dass es mit Divide and Conquer eine Submod gibt, die ebenfalls wieder Submods hervorbringt. Und da TATW wohl mit Patch 3.2 für das Team fertig ist, möchte ich DaC künftig den Vorzug geben. Und der Kopf hinter der ganzen Geschichte hat sehr gut dokumentiert, wie man DaC richtig installiert. Vor allem aber geht er auf Large Adress Aware ein, bei dem ein Flag gesetzt wird, dass der Anwendung nachträglich mitteilt, dass mehr als 2 GB Arbeitsspeicher verwendet werden können.

Eine Suche bei Google ergibt, dass es kein Einzelfall ist und viele Spieler und Modder, auch außerhalb der TW-Szene auf das Zusatztool zurückgreifen, um flüssigeres Spielen zu ermöglichen. Die ganze Thematik ist hier nochmal gut erklärt. Insgesamt verwunderlich, warum die Entwickler beim Portieren der Anwendung zu Steam das ganze nicht gleich 64-bit-fähig gemacht haben.